Danach bleiben die
Verpflichtungsermächtigungen für Forschungsprojekte im Bundesprogramm
»Ökologischer Landbau« erhalten und werden — wie zunächst im Februar
ebenfalls vom Haushaltsausschuss beschlossen — nicht um 3,3 Mio. Euro
gekürzt. Bei Gesprächen zwischen Agrar- und Haushaltsexperten ist es
gelungen, die Bedeutung der ökologischen Landbauforschung für den
Umwelt- und Verbraucherschutz zu verdeutlichen.
So kehrt im Rahmen der insgesamt bescheidenen Forschungsmittel,
die für die Biolandbauforschung zur Verfügung stehen, wieder
Planungssicherheit ein. Insbesondere mehrjährige Forschungsprojekte
zu Klimaschutz, Bodenschutz und zur weiteren Optimierung ökologischer
Landbaumethoden wären bei Umsetzung der Kürzungspläne gefährdet
gewesen.
Die Mittel im Bundesprogramm »Ökologischer Landbau« betragen
jährlich 16 Mio. Euro, davon ca. 8 Mio. für Forschungsprojekte. Zum
Vergleich: Für Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben
zu nachwachsenden Rohstoffen sowie deren Markteinführung stellt der
Bund jährlich rund 50 Millionen Euro zur Verfügung. Ein geplanter
Waldklimafonds soll ebenfalls mit 50 Millionen Euro jährlich
ausgestattet werden.
Bioland e.V. / so