Besonders Stadtwerke erkennen die Chancen, die sich aus dem Ausbau
der erneuerbaren Energien ergibt. Die Dezentralität vieler grüner
Energieerzeugungskonzepte kommt der lokalen und kundennahen
Ausrichtung kommunaler Unternehmen entgegen und stärkt die Stadtwerke
gegenüber der Energieerzeugungsmacht der großen Energieversorger.
Rund 36 Prozent der Neubauten von Stadtwerken zielen laut dem Verband
kommunaler Unternehmen (VKU) bereits auf erneuerbare Energien. Bei
kommunalen Kraftwerksprojekten, die noch im Genehmigungsverfahren
sind, liegt der Anteil sogar bei 68 Prozent.
Die 5. EUROFORUM Jahrestagung "Dezentrale Energieversorgung" zeigt den Anpassungsbedarf für die
gesamte Energiebranche durch lokale Energieerzeugungskonzepte auf und
stellt die unterschiedlichen Stromerzeugungsmöglichkeiten für
regionale Versorger vor. Am Beispiel der "Bioenergie-Region
Bodensee", dem Hamburger Projekt "HafenCity" sowie Geothermie- und
Kraftwärmekopplungs-Projekten in Süddeutschland werden praxisnah
Wärmekonzepte erläutert.
Der Markt für Mikro-KWK-Anlagen und
Wärmenetzen wird von Energieexperten ebenso diskutiert wie neue
Finanzierungs- und Kundenbindungs-Modelle über Bürgerbeteiligungen.
Die Förderschwerpunkte der neuen Bundesregierung bei der dezentralen
Energieerzeugung und ein Zwischenbilanz nach einem Jahr EEG- und
KWKG-Novelle stellt Franzjosef Schafhausen (Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) vor. Die Bedeutung
virtueller Kraftwerke für die dezentrale Erzeugung ist ein weiteres
Thema.
Konferenz-Programm
EUROFORUM Deutschland SE /so
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